Vorgehensmodell zur Vereinheitlichung der Legacy-Landschaft in Unternehmen mit historisch gewachsener Produktions-IT

Status:
Projektstart 24.08.2017

Beschreibung:

In den Fertigungen sind vielfach historisch gewachsene IT-Landschaften anzutreffen, die sich sowohl durch standardisierte Schnittstellen als auch durch eine Vielzahl proprietärer, spezifischer Anbindungen z.B. von Maschinen in ein MES auszeichnen. Hierdurch werden sowohl die kontinuierliche Weiterentwicklung des MES / ERP-Systems als auch die Serienpflege erschwert.
Im Rahmen des POC sind bestehende proprietäre Lösungen zu klassifizieren und Möglichkeiten zur Standardisierung zu erarbeiten.

Zielsetzung:

  • Reduktion und Standardisierung von Schnittstellenzwischen ERP / MES und Maschinen- bzw. Feldebene (serviceorientierte Architekturansatz als Grundvoraussetzung für i4.0)
  • Verwendung von Standards / Minimierung spezifischer Maßanfer-tigungen (Insellösungen, lokale Datenbanken, Parallelsysteme,…)
  • Erarbeitung eines Vorgehens zur Einbindung neuer sowie auch bestehender Maschinen (Kompatibilität); Übertragung des Vorgehens von Elektronik- auf elektromechanische Produktion

Nutzen:

  • Vorgehensmodell für Unternehmen zur Einführung eines zukunftsfähigen, standardisierten IT unter besonderer Berücksichtigung der bestehenden Legacy-Landschaft
  • Kennzahlen oder Kriterien zur Abschätzung der Wirtschaftlichkeit einer Umstellung (wann macht diese Sinn? Welche Vorteile ergeben sich? Ist Vereinheitlichung Grundvoraussetzung für i4.0?)
  • exemplarische Umsetzung an einem Use-Case

Teilnehmer:

  • Bosch Rexroth: Volker Jesberger
  • iSAX: Heike Vocke
  • Lenze: Dr. Stichweh
  • Limtronik: Gerd Ohl

Hochschule:

  • THM: Diethelm Bienhaus & Gerrit Sames & Torsten Groß

Projektleitung: Dr. Stichweh

Meilensteine und Leistungen:
1.) Klassifizierung bestehender, proprietärer Lösungen

2.) Vorgehensmodell für Unternehmen zur Einführung eines zukunftsfähigen, standardisierten IT inklusive Kennzahlen
3.) Umsetzung an einem Beispiel